Hier stellen wir Ihnen die Geschichte der Rakkasans in und um den Vietnamkrieg vor.

Die Idee von Airmobile stammt nicht aus dem Vietnamkrieg.
Hohe Mobilität, hohe Feuerkraft, übersichtliche Führung und schnelle Versorgung ist schon immer das Ideal der Kriegführung. Die Wurzeln dazu liegen in den Erfahrungen mit den Fallschirmabsprüngen im 2. Weltkrieg und mit dem Einsatz von Hubschraubern in Korea.
Doch hatte die Army noch keine Erfahrung, Truppen mit Hubschraubern zu transportieren und sie in Kampfgebieten abzusetzen.

Kurzübersicht über die 101st Airborne Division und das 187th Infantry Regiment.

Als Teil der 82nd Airborne Division wurde am 15. August 1942 die 101. US-Luftlandedivision gegründet, welche den Weißkopfseeadler als Wappentier trägt und in Fort Campbell, Kentucky stationiert ist.

Während des Vietnamkrieges wurde die Division in luftbewegliche Division (airmobile), was den hauptsächlichen Einsatz von Hubschraubern meint, und später zur Luftkavallerie (air assault), umbenannt. Aus Tradition wird der Begriff Airborne im Divisionsnamen geführt, obwohl heute auf der Divisionsebene keine Fallschirmjägeroperationen mehr durchgeführt werden.

 

101st Airborne Division
101st Airborne Division

 

Die Geschichte der 3. Brigade der 101st Airborne Division beginnt im Jahre 1917 als ein Teil der 80th Division in Camp Lee, Virginia. Nach unzähligen Umbenennungen und Umstellungen, erreichte sie im Februar 1964 ihren modernen Stand.
Die Brigade bestand traditionell aus drei Infanterie Bataillonen. Von 1964 bis 1971 bestand die 3. Brigade aus dem 187th Infanterie Regiment und dem 1. und 2. Bataillon des 506th Infanterie Regimentes.

 

3. Brigade
3. Brigade

 

In den Jahren 1964 bis 1967 mussten die Soldaten der 3. Brigade unterschiedlichste Einsätze bestehen. Es gab einige Manöver und Ausbildungen für die Vorbereitung auf Vietnam aber sie wurden in den Staaten auch für die Aufstandsbekämpfung gegen die Rassenunruhen eingesetzt.

Das 3. Bataillon, 187. Infanterie-Regiment hat eine einzigartig reiche Geschichte. Seit seiner Aktivierung 1943, hat das Bataillon ein Renommee für Heroismus auf dem Schlachtfeld und für die Entwicklung von Airmobile, Airassault, Fallschirmspringen und den Taktiken des Segelflugzeugs erworben.

187. Infanterie-Regiment
187. Infanterie-Regiment

Chronologischer Ablauf des Vietnam Konflikts

In der Nacht vom 30./31. Juli 1964 führten südvietnamesische Einheiten eine "34A-Operation" durch1.
Im Rahmen dieses Einsatz wurden die beiden nordvietnamesischen Inseln Hon Me und Hon Ngu beschossen. Zur gleichen Zeit begann der Zerstörer USS Maddox seine "De Soto-Patrol"2. Die Maddox sollte feindliche Schiffsbewegungen auskundschaften und die Frequenz der Küsten-Radarstationen ausmachen. Die Maddox lief am 24. Juli von Japan aus und erreichte in der Nacht vom 30. zum 31. Juli den 17. Breitengrad, 130 sm von dem Ort der Beschießung entfernt. Der Zerstörer hatte die Anweisung sich der Küste nicht mehr als 8 sm zu nähern, den vorgelagerten Inseln nicht mehr als 4 sm. Damit hielten sich die Amerikaner an die gültigen 3 sm Zone, allerdings erweiterten Nordvietnam und alle anderen kommunistischen Staaten ihr Hoheitsrecht auf 12 sm, was von keinem Land ratifiziert wurde. Die USA hielten sich zwar nicht an die 12 Meilen Grenze, aber an die damals gültigen Grenzen, die auch von den USA ratifiziert wurden.