SEALs
SEALs

Um ein SEAL zu werden muss der Anwärter eine der härtesten Ausbildung bei den US Streitkräften absolvieren.
Die SEALs in Vietnam waren nicht nur Berufsoldaten, sondern es waren auch Wehrpflichtige unter ihnen, allerdings alles Freiwillige.
Die Ausbildung dauerte 18 Wochen in drei 6 Wochenblöcke. Zur Zeit des Vietnamkrieges war es noch die gleiche Ausbildung wie bei den UDTs. Nach den 18 Wochen kam man dann entweder in ein SEAL Team oder ein UDT-Team. Nach dieser Ausbildung lernte die SEALs noch das Fallschirmspringen bei der Army.
Die Ausbildung besteht hauptsächlich aus Konditionstraining und bewegt sich hauptsächlich im Wasser. 70% der Bewerber fallen durch dieses Training durch, die meisten in der „Hell Week“. In dieser Woche wird alles von den Bewerbern gefordert und sie bekommen nie mehr als eine Stunde Schlaf am Tag. Eine Woche lang müssen die Bewerber den Drill über sich ergehen lassen.
Laufen im Sand, Schwimmen im Meer, ersteigen von Klippen, Hindernissparcour und meist muss das 7 Mann Schlauchboot dabei getragen werden.
Nach dieser harten Ausbildung wurden die Soldaten nach Vietnam geschickt.
Die geringe Verlustquote der SEALs und die hohen Erfolge sprechen für diese harte Ausbildung.

Ein SEAL Team besteht aus 8 Platoons mit 16 Mann, dazu kommt noch ein kleiner Stab, sowie Verwaltungs-, Verpflegungs-, Instandsetzungs- und Sanitätseinheiten, deren Personal in der Regel keine Kampfschwimmerausbildung durchlaufen haben. Ein SEAL Team wird jeweils von einem Commander (Kapitän zur See) befehligt.
Ein Platoon unterteilt sich in 2 Squads aus je 8 Mann. Jedes Squad wird von einem Offizier geführt, wobei der Offizier der 1. Squad auch gleichzeitig der Platoonleader ist, er bekleidet meist den Rang eines Commanders (O-5). Das 2. Squad wird meist von einem Lieutenant (O-3) angeführt.
In einem Platoon gibt es verschiedene Spezialisten. Sprengmeister, Funker, Sanitäter und Waffenexperten.

Die Ausrüstung der SEALs kann nur anhand von Beispielen aufgeführt werden. Da SEALs viele zivile Gegenstände verwendeten. Gerade, was die Tauchausrüstung angeht, aber auch bei der Uniform.

Der Rifleman

Rifleman
Rifleman



Rifleman
Rifleman

Der Rifleman auf diesem Bild trägt eine AK 47 als Bewaffnung. Die AK war eine Beutewaffe und die Magazine und die Munition dafür wurden aber von der US Army ausgeliefert und wurde in Japan und Schweden hergestellt.
Er trägt die Hose im Tigertarn und eine ERDL-Jacke. Als Kopfbedeckung dient ein Barett in ERDL Muster. Um den Hals trägt er einen Schal aus Fallschirmseide. Dieser Schal hat einen praktischen Hintergrund, er tarnt den Halsbereich, somit muss dieser nicht mehr mit Tarnfarbe gefärbt werden. Da SEALs Operationen nur einige Stunden dauerten, trugen SEALs fast nur Munition mit sich. Überlegene Feuerkraft war das Motto der SEALs. Sobald es zu einem Feindkontakt kam, musste das meist kleinere SEAL Team den Feind sofort mit überlegener Feuerkraft eindecken.
Der Rifleman hier trägt die normale US Koppel. An der Koppel hat er ein Jungle First Aid Kit 2nd pattern, 2 Canteens und zwei M1956 Magazintaschen. In diesen Taschen wurde nicht nur Magazine mitgenommen sondern auch Handgranaten. Eine Rauchgranate kann man außen an einer der Magazintaschen erkennen. Die Magazine für die AK, trägt der Rifleman auf dem Bild in einen AK-47 Chest Pouch mit 3 Großen Taschen für die AK Magazine und 4 kleinen Taschen für Handgranaten oder anderer Ausrüstung.
An der linken Schulter trägt er an den Suspender befestigt neben den D-Ring eine Stropelight und an der rechten Schulter ein Verbandspäckchen für den Schnellzugriff.

Rifleman
Rifleman



Rifleman
Rifleman

Dieser Rifleman trägt eine ERDL Uniform, Dschungelstiefel und einen Booniehat im Tigerstripe Tarn. Er trägt außerdem eine Rettungsweste. Diese Schwimmweste kann über eine Pressluftpatrone aufgeblasen werden oder mit dem Schlauch der nach oben absteht, manuell aufgeblasen werden. Auch dieser SEAL trägt eine AK-47 Chest Pouch, an seinem Pistolbelt trägt er Canteens und weitere Magazintaschen. Außerdem eine Rauchgranate und ein Kampfmesser. Am Rücken kann man das M85 Carrying Case sehen, in welchen der C4 Sprengstoff transportiert wird. Als Waffe trägt dieser SEAL ein XM177 mit einem 30er Bananenmagazin.

Der RTO

RTO
RTO



RTO
RTO

Der RTO (Funker) Auf diesem Bild trägt eine zivil angeschaffte Levis 501 Jeans. SEALs griffen gerne auf diese Hose zurück, da im Mekong Delta, die SEALs meist in den Kanälen operierten und ständig durch das Wasser waten mussten. Eine Jeans hielt diesen Herausforderungen besser stand und ließ sich angenehmer tragen wenn sie nass war. Bei nassen Uniformhosen schlagen die Hosenbeine gegeneinander und erzeugen so ein typisches Geräusch. Die Jeans bleibt aber auch im nassen Zustand leise.
Der hier abgebildete RTO trägt ein SEAL Rifleman Jacket. Die Jacke hat vorne 4 Magazintaschen und am Rücken noch mal 4. In jede passen 2 Magazine rein, macht also 16 Magazine in der Jacke. An den Ärmeln hat sie eine Tasche für das Stropelight und eine für ein Verbandspäckchen. Die Jacke hat außerdem Schlaufen für den Pistolbeld, der somit ohne Suspender getragen werden kann. Und im Brustbereich gibt es Schlaufen zur Aufnahme von Geräten. Hier das First Aid Pouch und eine Positionsleuchte der US Navy.
Er trägt ein PRC 25 mit den zugehörigen Antennentaschen, Ersatzakkus in einer Clamorebag welche am Funkgerät befestig wurde. Des Weiteren befindet sich am Funkgerät eine 2 QT Canteen und eine WP Granate. Unterhalb des Funkgerätes, an der Koppel ist das Jungle Firs Aid Kit Pattern 1.An seinem linken Arm trägt dieser Funker ein Tauchermesser in der Scheide. Als Kopfbedeckung trägt dieser SEAL ein Barett in Duckhunter Muster. Als Schuhe trägt er die Coral Swimm Boots, die Tauchschuhe der Navy. Als Waffe trägt der Funker ein XM177 mit Standard 20 Schuss Magazin.