Der M60 Schütze, der Heavy Gunner im Squad sorgt für massive Feuerkraft und für das Deckungs- und Sperrfeuer. Die Feuerstöße des Maschinengewehrs sollen den Feind in Deckung halten und ihn an einem Vormarsch hindern, um den Vormarsch oder den Rückzug der eigenen Kräfte zu decken.
Die M60 Schützen haben keine gesonderte Ausbildung, sie sind normale GIs. Das Maschinengewehr bekam entweder der, der am größten und muskulösesten war, oder jene die mit der Waffe am besten umgehen konnten und sie freiwillig trugen. Mit fast 11kg plus der Munition war es nicht leicht in dem heißen Klima die Waffe zu tragen.
Außerdem waren die M60 Schützen oft ein beliebtes Ziel von Heckenschützen, gleich nach dem Offizier und dem RTO, da sie oft mit ihrer Feuerkraft die nötige Überlegenheit im Nahkampf brachten. Meistens wurde das M60 durchgereicht, so dass jeder einmal die Waffe tragen musste. Im Grunde gab es kaum, feste M60 Schützen.


M60 Schütze
M60 Schütze

PFC Brown, trägt dem M1-C Para Helm, im Gummiband steckt eine Flasche Lubricant Small Arms Waffenöl, eine Packung Papiertücher und ein Löffel aus den C-Rations. In der Hand hält er das M60 General Purpose Machine Gun, ein 100-Schuss-Gurt ist in die Waffe eingeführt und über die Schulter gelegt. In diesem Gurt, gut an den Orangen Spitzen zu erkennen, ist jedes 7. Geschoss ein Leuchtspurgeschoss (Tracer). Ein weiterer 100 Schuß Gurt wird in einer Pappschachtel in einem Bandolier getragen. Unter dem Bandolier ist seine M1911A1 im schwarzen Lederholster M1916 zu erkennen. Die .45 Pistole war die Sekundärbewaffnung zum M60. Der Karabiner für das Fast Roping ist am Suspender erkennbar, an der Koppel trägt er das Field Pack Combat M-1961 und zwei Canteens. Im Field Pack wurden die wenigen Habseeligkeiten verstaut die man auf kurzen Patrouillen brauchte. PFC Brown trägt weiterhin an der Koppel die M56 Magazintaschen, diese Taschen können vielseitig benutzt werden, in diesem Falle trägt er die Munition für den M1911, weitere Handgranaten und andere Habseligkeiten.